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Digitalisierung bei der Feuerwehr – Alarmmonitor, AlarmWeb, Einsatztablet redundande Alarmierung

Heute stärker wie nie, sind die Begriffe Digitalisierung, IoT, Industrie 4.0 in der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Eine logische Schlußfolgerung somit auch, das dieses Thema auch Einzug bei der Feuerwehr hält.

Der Förderverein des Löschbezirks Eppelborn unterstützt die Arbeit rund um die Digitalisierung innerhalb der Feuerwehr.

Nur was kann man digitalisieren – automatisieren – vernetzen ? Ein Feuer bekommt man immer noch nicht mit Nullen und Einser gelöscht und die Bits und Bytes helfen auch bei der Technischen Hilfe nicht wirklich weiter.

Das Thema Digitalisierung kann also nur eine Unterstützungsleistung sein. Und genau hier können wir diese beim Alarmierungsprozess und bei der Bereitstellung von Informationen am und um den Einsatzort einsetzen.

Als Digitalisierungsobjekte hat die Feuerwehr Eppelborn den Themen Alarmmonitor, Einsatzweb, Einsatztablets sowie redundante Alarmierung angenommen. Der Alarmierungs-Prozess bildet hier den Startpunkt eines digitalen Prozesses.

Durch die heutige Informationsvernetzung von PC, Internet, Handies und Tablets, stehen uns hier auch die Möglichkeiten zum Datenaustausch „Feuerwehr-relevanter“ Daten zur Verfügung.

Was ist überhaupt ein Alarmmonitor ? und wie wird er genutzt ?

Der Alarmmonitor besteht sowohl aus einer Hardware, als auch aus einer speziellen Software. Die Hardware besteht aus dem oder den Bildschirme/n dar, welche je nach Situation die Informationen anzeigen. Die Software regelt und steuert die Anzeige auf den Bildschirmen.

Der Bereitschafts-Monitor wird standardtechnisch angezeigt, wenn kein Alarm vorliegt.

Auf den Alarmbildschirm wird automatisch bei Eingang einer Alarmierung umgeschaltet.

Der Alarmmonitor bildet somit eine erweiterte Digitalisierungs-Komponente und auch gleichzeitig den Startpunkt für weitere Digitalisierungsobjekte wie das Alarmweb und die redundante Alarmierung auf die Handies der aktiven Feuerwehrkameraden.

Das Einsatzweb wird vom Alarmmonitor „gefüttert“. Dies bedeutet, das die im Alarmmonitor generierten Daten und Informationen in das Alarmweb übertragen werden. Des Weitern ist das Alarmweb der Speicherort für zusätzliche Informationen wie Alarmplänen, Telefonlisten etc. welche im Einsatzfall benötigt werden.

Der Zugriff auf unser Alarmweb wird im Übungs- oder auch im Einsatzfall durch unsere Einsatztablets realisiert. Die Einsatztablets sind SAMSUNG Tab A 10.1 – Android Tablets.

Die Handy-Alarmierung ist eine redundante Alarmierung, welche aber auch gleichzeitig die GEO-referenzierte Einsatzstelle mitschickt, und somit auch wie das Einsatztablet verwendet werden kann.

Die technische Umsetzung wurde eigenständig aus dem Löschbezirk bewältigt. Das Alarmfax gelangt auf unsere Fritzbox und wird dort als pdf-Datei abgelegt. Diese Datei wird dann von verschiedenen Programmen auf einem Raspberry umgewandelt, durch die Texterkennung geschickt und dann durch Python-Scripte zur Anzeige auf den Bildschirmen gebracht. Parallel werden alle Daten und Informationen sowohl auf die Handies unserer Einsatzkräfte als auch auf unserer Alarmweb portiert und können von dort aufgerufen werden.